KULTUR.INSTITUT an der Johannes Kepler Universität Linz

[Mitglied der IG Kultur Österreich, der KUPF [Kulturplattform OÖ sowie des VWGÖ (Verband wissenschaftlicher Gesellschaften Österreichs; Federation of Austrian Scientific Societies)]



VERANSTALTUNGEN / AKTIVITÄTEN 2020
 


TERMINE 2020

40 Jahre Kulturinstitut, 40 Jahre "Wunscherfüllungsinstitution"

Gefördert von Land Oberösterreich und Stadt Linz


Leider mussten coronabedingt alle Veranstaltungen entweder virtuell stattfinden oder auf Herbst verschoben werden. Nähere Informationen dazu bei den jeweiligen Veranstaltungseinträgen !



SYMPOSION:

"AUFZEIGEN! PETITIONEN INITIATIVEN NGOs"

SYMPOSION FINDET VIRTUELL STATT!

NÄHERE INFORMATIONEN UND DIE ABRUFBAREN BEITRÄGE FINDEN SICH AUF DER PROGRAMMSEITE.


Alle am Symposion Interessierten nehmen wir gerne in den internen Verteiler auf - einfach eine Email an kulturinstitut[at]jku.at.


Plakat Symp 2020

Medienreaktionen



Begleitausstellungen: CITIZEN SCIENCE: STERNBILDER & "MOMENTS" (Norbert Klora)


klora_moments

Bild: "with love" aus der Serie "moments" von Norbert Klora, 2019



Vortrag von Anton Tantner: "Wien zur Zeit Maria Theresias. Alltag, Gesellschaft und Kultur zu Beginn der Ersten Wiener Moderne"

Zeit: Dienstag 26. Mai 2020, 18:00

Ort: Online-Plattform wird nach Anmeldung unter post[at]geschichte-wien.at bekanntgegeben.

Unter der Regentschaft Maria Theresias war Wien die unbestrittene Haupt- und Residenzstadt der Habsburgermonarchie, gleichermaßen geprägt durch prunkvolle Feste und große gesellschaftliche Gegensätze; Feuerwerke und Tierhetzen sollten das Volk belustigen, während Arme auf brutalste Weise mittels Wasserschub über die Donau vertrieben wurden. Ein überbordender Hofstaat ergab sich dem Konsum von Luxusgütern, nur langsam gewann die Aufklärung an Boden.


Alles unter Kontrolle? Ein Spaziergang zu Geschichte und Gegenwart der Überwachung

Zeit: Freitag 5. Juni 2020, 16:30

Treffpunkt: Ausgang U3-Station Stubentor (1., Dr.-Karl-Lueger-Platz 4, oben beim Stadtmodell). Anmeldung erforderlich unter post[at]geschichte-wien.at

Anton Tantner und Herbert Gnauer behandeln während des Spaziergangs anhand einiger ausgewählter Stationen in Wiens Innenstadt Geschichte und Gegenwart der Kontrollgesellschaft. Spitzelwesen und Briefüberwachung in der Frühen Neuzeit sind dabei genauso Thema wie die Kontrollen an den einstigen Stadttoren, Strategien gegen Zensur sowie aktuell geplante Überwachungsmaßnahmen.


LYRIK-PROSA-MÄRCHENPREIS AKUT 20


Vortrag von Anton Tantner: "250 Jahre Hausnummern in Wien. Auf den Spuren einer unscheinbaren Kulturtechnik."

Zeit: Freitag 19. Juni 2020, 17:30

Online-Plattform: Zoom, Einladungs-Link nach Anmeldung unter https://www.museum15.at/veranstaltungen

Unter Maria Theresia wurden in Wien die Häuser nummeriert, später noch die Straßennamen durch eigene Schilder kenntlich gemacht. Wie dies geschah, ist Thema des Vortrags, der dazu beitragen soll, die Stadt mit anderen Augen sehen zu lernen.


Abseitige Geschichten. Zwei Historiker präsentieren Randständiges und Peripheres aus Wien und seiner Umgebung.

Open-Air-Lesung von Anton Tantner und Georg Fingerlos

Zeit: Sonntag, 28. Juni 2020, 18:00

Ort: Gemeinschaftsgarten am Donaukanal, zwischen Tel Aviv Beach und Adria, garten-donaukanal.at, bzw. via Facebook.

Anton Tantner (Schwerpunkt: Nummern- und Flugsandforschung) liest aus seinem Buch "Von Straßenlaternen und Wanderdünen" und führt ins abseitige Wien dies- und jenseits der Stadtgrenze; Georg Fingerlos (Schwerpunkt Eliten-, Adels- und Bahnhofsbesetzungsforschung) erzählt über den illegalen und heimlichen "Osterausflug" des ehemaligen und letzten österreichischen Kaisers Karl Habsburg durch Wien anlässlich seines Putschversuchs 1921 in Ungarn und dessen Folgen.


Abschlusslesung der Jugendliteraturwerkstatt treff.text20

Zeit: Do., 06.08.2020, 19:30
Ort: Sepp‘nranch Alberndorf

Eine Veranstaltung der Freunde zeitgenössischer Dichtung.


Lesewanderung

Zeit: Fr. 14.08.2020
Ort: am „Urahstoa“ in Hadersdorf, Alberndorff

Treffpunkt: 15 Uhr Parkplatz Glockerwirt, Glockerweg 1, Pröselsdorf

Die Bäume lauschen den verschiedenen Autoren, die am Ende der schon traditionellen Wanderung zum „Urastoa“ ihre Texte zum Besten geben.

Gast: Micha Meinicke
Lesungsbeginn: 16 Uhr

Bei Schlechtwetter findet die Lesung ohne Wanderung im Gasthof Glockenwirt um 15:30 Uhr statt.

Eine Veranstaltung der Freunde zeitgenössischer Dichtung.


Paul Jaeg von Gosau: Ausstellung „stupid simplifications“ - contemporary art in der Stadtgalerie Vöcklabruck

Ort: Stadtgalerie Lebzelterhaus Hinterstadt 15, 4840 Vöcklabruck

Zeit: Jeden Mo. bis Sa. von 10 bis 13 Uhr; bis 15.8.2020

Paul Jaeg

MEXIKO-VORTRÄGE DES KULTURINSTITUTS AUF HERBST 2020 VERSCHOBEN!

NEUE TERMINE WERDEN NOCH BEKANNTGEGEBEN.


ESTINNEN IN OÖ. Von der "Watte der Gewohnheit" (Flusser) & der Freiheit der Migrantinnen

Ort: Wels

Zeit: 03.07.2020

BEGRENZTE TEILNEHMER/INNENZAHL (Corona!) - persönliche Anmeldung erforderlich

Weitere Workshop in Linz und anderswo sind möglich - wir suchen auch noch Gastgeber (möglichst im Freien, aber mit Rückzugsmöglichkeits bei Unwettern.

Gastvortrag-Linz

Es überrascht sicher viele, dass der tschechisch-brasilianische Kulturphilosoph Vilém Flusser in seinem Werk „Von der Freiheit des Migranten“ (SIC!), (Bollmann Verlag 1994) aufgrund eigener Migrationserfahrungen Nachteile von Heim als Heimat und Vorteile der Heimatlosigkeit als Freiheit herausarbeitet. Flusser zufolge sind es unsichtbare, unbewusste Verbindungen, welche die Menschen an ihre Heimat (oder Wohnung, die eigenen vier Wände inkl. Mobiliar) binden.Durch (un)freiwillige Migration wird diese „Watte der Gewohnheit“sichtbar. Es wird uns bewusst, wie sehr wir in unserem Denken und Handeln von gewohnten Mustern und Einstellungen gelenkt werden. Wenn wir in eine Kultur geboren werden und aufwachsen, lernen wir nicht,sie zu hinterfragen. Erst wenn wir andere Kulturen erleben und zuverstehen versuchen, können wir erkennen, dass das gewohnte, als richtig empfundene Verhalten, möglicherweise problematisch ist. (Flusser 1994: 17).

An diesem Abend wird die zweitschönste Sprache der Welt, nämlich Estnisch, zu hören sein: Es kommen in Oberösterreich lebende Estinnen im O-Ton zu Wort. Als Zugezogene sprechen sie über Erlebnisse und Erfahrungen mit Österreich und den ÖsterreicherInnen, hinterfragen aber auch eigene Ursprungstraditionen und Verhaltensmuster kritisch - in Estland deckt z.B. nur ein einziges Wort („Normaalne“) das gesamte Gefühlsspektrum ab.


AUFGRUND VON COVID19 VERSCHOBEN:

Symposion „Hausnummerierung und urbane Moderne. 250 Jahre Hausnummerierung in der Habsburgermonarchie“

WIEN, 16. bis 18. September 2020

Organisation: Anton Tantner

Am Abend des 16. September Key Note Lecture im Wien Museum MUSA, die Vorträge am 17. und 18. September im Vortragssaal des Wiener Stadt- und Landesarchiv im Gasometer.

Einführend zum Thema:


40 Jahre Kulturinstitut: 1991 "IN FRONT OF" (Freiluftausstellung auf dem Uni-Campus)

    Im Juni 1991 traten KünstlerInnen in Dialog mit dem Unicampus.

    Das Projekt IN FRONT OF brachte Kunst in den öffentlichen Raum. Installationen, Objekte, Environments, verteilt auf dem Campus der Universität Linz.

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