KULTUR.INSTITUT an der Johannes Kepler Universität Linz

[Mitglied der IG Kultur Österreich, der KUPF [Kulturplattform OÖ sowie des VWGÖ (Verband wissenschaftlicher Gesellschaften Österreichs; Federation of Austrian Scientific Societies)]



TERMINE 2021

40 Jahre Kulturinstitut, 40 Jahre "Wunscherfüllungsinstitution"

Gefördert von Land Oberösterreich und Stadt Linz


SYMPOSION: "WER BIN ICH? WER SIND WIR? WER SIND DIE ANDEREN? IDENTITÄTEN, POLITIKEN, IDENTITÄTSPOLITIKEN"

SYMPOSION FINDET VORAUSSICHTLICH VIRTUELL STATT! NÄHERE INFORMATIONEN & PROGRAMM FOLGEN

Interessierte, die in den Email-Verteiler aufgenommen werden möchten, oder sich beteiligen möchten, wenden sich bitte an kulturinstitut[at]jku[punkt]at


Das Symposion "WER BIN ICH? WER SIND WIR? WER SIND DIE ANDEREN? IDENTITÄTEN, POLITIKEN, IDENTITÄTSPOLITIKEN" ist für Mi. 21.4 & Do. 22.4.2021 geplant. Aufgrund der nach wie vor anhaltenden Pandemie ist noch nicht klar, inwieweit die Veranstaltung ausschließlich virtuell stattfinden wird können, oder eine Variante mit (eingeschränkter) physischer Anwesenheit möglich sein wird.

Beschreibung (zum Aus- & Einklappen Pfeil klicken)

Noch nie war so oft von "Identität" die Rede, von der "Störung" der Identität einer Dorfgemeinschaft z.B. durch den Kauf eines Hauses durch eine Migrantinnenfamilie usw. Auch die Werbung verspricht uns beim Kauf einer bestimmten Marke gehobene Identität (Gemeinschaftsgefühle und zugleich Distinktion).

Uns interessiert die Frage nach den (sozial-)psychologischen Grundlagen heutiger Identitäten: Wie stark verbreitet sind tatsächlich homogene Identitäten, die sich bedroht fühlen, oder können Individuen (wie schon früher die soziologische Rollentheorie annahm) relativ konfliktfrei und ohne größere psychische und soziale Kosten etliche Habitusformen leben? Wie etwa der kritische Bourdieu-Schüler Bernhard Lahire mit seinem Konzept der "pluralen Habitus" meint?

Wir wollen diese Frage gerade auch am Beispiel estnischer Migrantinnen in Österreich und von Beduinen und palästinenschen Flüchtlingen in Jordanien untersuchen. Des weiteren interessieren uns die Widersprüchlichkeiten und Konflikte, mit denen intergeschlechtliche Menschen umgehen müssen, aber auch Identitätskonflikte (traditonale Rollenzwänge versus informationelle und wirtschaftliche) Autonomisierung von Frauen im ruralen frankophonen Afrika.

Diese Themen haben wir ausgesucht, weil wir Referentinnen gefunden haben, die jeweils Zugänge zu den betroffenen Personen bzw. Gruppen haben. Der letzte Workshop widmet sich Entwicklungen in virtuellen Raum: Es geht um Identitätskonstruktionen im Kontext politischer Online-Aktivitäten, die durchaus Bildungs- und Partizipationschancen für benachteiligte Gruppen bieten, aber auch um subkulturelle Entwicklungen, die aus Sicht der politischen Bildung Anlass zur Sorge geben (rechtsextreme Netzwerke). Abschließend wollen wir gemeinsam die Handlungserfordernisse von Identitätspolitiken für politische Bildung diskutieren. Vor allem geht es darum, Identitäten nicht als starre Gegebenheiten zu begreifen, sondern mit Ernst Bloch (Prinzip Hoffnung) zu sagen: "Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst."



Out in the Wild - Natur, Kultur und Abenteuer in Alaska und Nord-Kanada


VORTRAG COVID19-BEDINGT AUF 2021 VERSCHOBEN



Vortrag Kanada Linz

Im Rahmen einer drei-jährigen Reise, die sie von Feuerland nach Alaska führte, bereisten Ursula Forster und Oskar Lehner im Sommer 2019 West-Kanada und Alaska. Neben einem Besuch der Inuit-Community am Arktischen Ozean unternahmen sie ausgedehnte Packraft-Fahrten durch unbesiedelte Teile Nord-West Kanadas und Alaskas, besuchten zahlreiche Nationalparks (z.B. Denali und Katmai) und folgten am Chilkoot Trail den Spuren der Goldgräber 1896/7.

Im Vortrag berichten sie vom Vordringen der „westlichen Zivilisation“ in diese nach wie vor wenig erschlossenen Regionen, dem Leben der Inuit, packenden Begegnungen mit Grizzly-Bären, den Strapazen des Lachsfangs, den Herausforderungen als Mitteleuropäer alleine in der Wildnis zurechtzukommen und dem Lebensgefühl der Menschen der „last Frontier“. Neben zahlreichen Abenteuern bringen sie von dieser Reise viele faszinierenden Tier- und Landschaftsaufnehmen mit.



JUNI 2021

Citizen Science: Sternenbilder Made in Austria & AmateurAstronomInnen gegen Lichtverschmutzung und Weltraummüll

Zeit:N.N.

Ort: KOMETOR Peuerbach, http://kometor.at

Präsentation: Mag. Andreas Vogl, Organisation vor Ort: Ingrid Ott



40 Jahre Kulturinstitut: 1991 "IN FRONT OF" (Freiluftausstellung auf dem Uni-Campus)