KULTUR.INSTITUT an der Johannes Kepler Universität Linz

[Mitglied der IG Kultur Österreich, der KUPF [Kulturplattform OÖ sowie des VWGÖ (Verband wissenschaftlicher Gesellschaften Österreichs; Federation of Austrian Scientific Societies)]



TERMINE 2021

40 Jahre Kulturinstitut, 40 Jahre "Wunscherfüllungsinstitution"

Gefördert von Land Oberösterreich und Stadt Linz


SYMPOSION: "WER BIN ICH? WER SIND WIR? WER SIND DIE ANDEREN? IDENTITÄTEN & IDENTITÄTSPOLITIKEN"

SYMPOSION FINDET VIRTUELL STATT! NÄHERE INFORMATIONEN & PROGRAMM: HIER

Interessierte, die an Online-Diskussionen zu einzelnen Themen oder Vorträgen teilnehmen möchten, wenden sich bitte an kulturinstitut[at]jku[punkt]at. Natürlich können per Email auch Fragen und Diskussionebeiträge geschickt werden – wir leiten diese dann an die Referent:innen weiter.


Plakat Symposion 2021

www.fraganzy.com visual concept by Ingrid Ott : fraganzy.com



NOCH AKTUELL: SYMPOSION 2020 "AUFZEIGEN! PETITIONEN INITIATIVEN NGOs"

PROGRAMM & BEITRÄGE ZUM ABRUFEN: HIER


Out in the Wild - Natur, Kultur und Abenteuer in Alaska und Nord-Kanada

VORTRAG COVID19-BEDINGT AUF EIN VIRTUELLES FORMAT UMGESTELLT

Zu finden hier: http://www.kulturinstitut.jku.at/lehner-forster.html


Vortrag Kanada Linz

Im Rahmen einer drei-jährigen Reise, die sie von Feuerland nach Alaska führte, bereisten Ursula Forster und Oskar Lehner im Sommer 2019 West-Kanada und Alaska. Neben einem Besuch der Inuit-Community am Arktischen Ozean unternahmen sie ausgedehnte Packraft-Fahrten durch unbesiedelte Teile Nord-West Kanadas und Alaskas, besuchten zahlreiche Nationalparks (z.B. Denali und Katmai) und folgten am Chilkoot Trail den Spuren der Goldgräber 1896/7.

Im Vortrag berichten sie vom Vordringen der "westlichen Zivilisation" in diese nach wie vor wenig erschlossenen Regionen, dem Leben der Inuit, packenden Begegnungen mit Grizzly-Bären, den Strapazen des Lachsfangs, den Herausforderungen als Mitteleuropäer alleine in der Wildnis zurechtzukommen und dem Lebensgefühl der Menschen der "last Frontier". Neben zahlreichen Abenteuern bringen sie von dieser Reise viele faszinierenden Tier- und Landschaftsaufnehmen mit.



Lyrik-Prosa-Märchenpreis AKUT 21


Beginn Einreichfrist: 15.02.2021

Einsendeschluss: 27.06.2021

Teilnahmebedingungen und mehr Informationen auf der Homepage der Freunde zeitgenössischer Dichtung


Online-Flanerie: 250 Jahre Hausnummern in Wien

Eine digitale Flanerie durch die Wiener Innenstadt von Anton Tantner

Veranstaltet vom Verein für Geschichte der Stadt Wien

Termin: 29.04.2021

Zoom-Link: https://zoom.us/j/98927222556?pwd=WDhBc0cxMGl5cEhscUluNXFQZnFNZz09

Mehr Informationen: https://www.geschichte-wien.at/veranstaltung/online-flanerie-250-jahre-hausnummern-in-wien/


Abendrast


Termin: 24.04.2021, 19:30 Uhr

Ort: Kulturhaus Reiman (Linz, Promenade 29)

Vorläufig geplant! Aktuelle Informationen auf der Homepage der Freunde zeitgenössischer Dichtung


JUNI 2021

Citizen Science: Sternenbilder Made in Austria & AmateurAstronomInnen gegen Lichtverschmutzung und Weltraummüll

Zeit:N.N.

Ort: KOMETOR Peuerbach, http://kometor.at

Präsentation: Mag. Andreas Vogl, Organisation vor Ort: Ingrid Ott


Lesung: Wien abseits. Streifzüge durch das räudige Wien

mit Clemens Marschall und Anton Tantner

Termin: Fr., 16.7.2021, 18:30

Ort: Kultursommer Wien, Bühne Wallensteinplatz, 1200 Wien

Der Historiker Anton Tantner und der Journalist Clemens Marschall (Rokko's Adventures) präsentieren abseitige Wien-Blicke ihrer jahrelangen Forschungsarbeiten: Sie führen in die Welt der Verbrechen und der Gefängnisse, des Alkohols und wilden Badens. Ein Schwerpunkt ist der Wiener Kanalisation gewidmet, die nicht nur als Durchzugsort für diverse Ausscheidungen, sondern auch als Arbeitsplatz dient – und früher sogar als Wohnort. Die Wiener Unterwelt wird ebenso oberirdisch betrachtet, und zwar in Gestalt der legendären Wiener Zuhälterin Wilde Wanda.

Schließlich führt die Flanerie zu den bis heute umkämpften Freiflächen an Donau und Donaukanal: Der famose Donauprallhang in Wien-Erdberg mit seinen geheimnisvollen Kellern wird ebenso vorgestellt wie die Schiffmühlen, die ob ihrer Wendigkeit den habsburgischen Behörden gehöriges Kopfzerbrechen bereiteten.



Vom Lido der Arbeitslosen zum Investorentraum: Der Donaukanal 1700-2021

Flanerie mit Anton Tantner, organisiert vom Labor Alltagskultur

Termin: Fr., 30.7.2021, 17:00

Start: Vor U6-Station Spittelau, Richtung Müllverbrennungsanlage

Eintritt frei

https://labor-alltagskultur.at/Veranstaltung/vom-lido-der-arbeitslosen-zum-investorentraum/

Der Wiener Donaukanal und seine Uferanlagen haben in den letzten Jahrzehnten eine steile Karriere gemacht: Von einem als gefährlich und hässlich wahrgenommenen Angstraum, der vorwiegend der Entsorgung von Unrat und als Rückzugsort renitenter Jugendlichen sowie Obdachloser diente, entwickelte er sich zu einem beliebten Freizeitgebiet, dessen von Konsumzwang freie Verweilzonen immer wieder gegen Begehrlichkeiten nach der Ausweitung der Gastronomiezonen verteidigt werden müssen.

Die Flanerie behandelt in einem weiten Bogen die Entwicklung des "Wiener Arms" der Donau über dessen zunehmende Einhegung und Regulierung bis hin in die Gegenwart und beschäftigt sich insbesondere mit den Auseinandersetzungen rund um die Nutzung des Gewässers und seiner Randzonen, der "schrägen Wies'n". Bereits in der frühen Neuzeit war der Donaukanal Ort des verbotenen Badens und Stätte der gewerbsmäßigen Wäschereinigung; er diente als Schifffahrtsweg, über den Reisende sowie Holz, Gemüse und Schlachtvieh die habsburgische Residenzstadt erreichten, sowie als Marktplatz für Wachauer Marillen und Waldviertler Karpfen; in der Zwischenkriegszeit war die Brigittenauer Lände als "Riviera der Arbeitslosen" bekannt.



Von der Lobau bis in den Kaukasus: Warden, Raubritter und rote Bergsteiger

Lesung von Anton Tantner gemeinsam mit Barbara Eder und Georg Fingerlos

Termin: So 1.8.2021, 17 Uhr

Ort: Labor Alltagskultur, Kolonieweg 48, 1120 Wien (U6 Tscherttegasse)

Eintritt frei !

Ankündigung hier.

Georg Fingerlos, Anton Tantner und Barbara Eder unternehmen eine historische Lesereise, die uns an der Seite der aus der Lobau aufbrechenden "Warden" mal nicht fast bis nach Äthiopien führen wird, sondern zunächst ins Sandland an der March mit seinen Raubrittern und verstoßenen Täufer*innen, um schließlich in der Sowjetunion des Jahres 1932 zu enden, dem ersehnten Ziel der roten Bergsteiger, die auf die 1. Deutsche Arbeiter-Kaukasus-Expedition aufgebrochen waren.



Jugendliteraturwerkstatt treff.text21


Termin: 02-07.08.2021

Ort: Sepp’nranch Affenzeller, Oberweitersdorf 7, 4211 Alberndorf

Informationen: Freunde zeitgenössischer Dichtung


Literaturabend und Preisverleihung des Lyrik-Prosa-Märchenpreises AKUT21

Termin: Fr. 6.8.21, 17:00

Ort: Sepp’nranch Affenzeller, Oberweitersdorf 7, 4211 Alberndorf

Informationen: Freunde zeitgenössischer Dichtung



Zwischen Schlachthofgründen und Erdberger Mais: Donauprallhang und Stadtwildnis

Eine Flanerie geführt von Anton Tantner, organisiert vom Verein Rhythmus und Kultur

Termin: Mi 11.8.2021, 10:30

Ort: Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben – per mail an bezirksmuseum.simmering[at]gmx.at
oder Tel. 0676/81 18 25 411 (Mo - Do, 18-20 Uhr), bei Petra Leban

Eintritt: 16 Euro

Dauer: ca 1 1/2 Std

Das Gelände im Eck von Baumgasse und Schlachthausgasse weiß viel zu erzählen, wenn man nur bereit ist, sich darauf einzulassen: Einst umfloss hier eine Schlinge der Donau das „Erdberger Mais“, auf dem die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Vorstadt ihre Küchengärten bewirtschafteten. Am Ufer befanden sich die östlichen Ausläufer des 1703 errichteten Linienwalls, Überreste dieser Befestigungsanlage haben sich bis heute an dieser Stelle erhalten, genauso wie die ehemaligen Eiskeller der Mautner Brauerei. Das angrenzende Gebiet der Schlachthofgründe beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Stadtplaner, und nur mehr wenige Bauten erinnern daran, dass gewaltige Herden von aus Ungarn kommenden Rindern und Ochsen hier den Boden zum Erbeben brachten.



VERNISSAGE GRUPPENAUSSTELLUNG „KONTRASTE“ IN WIEN

Mit Arbeiten von Herbert Flois, Helene Rohrbacher, Gerlinde Thuma und dem Kulturinstitutsmitglied Helmut Stadlmann (Wels/Wien)

Termin: Mi, 15.9.21, 18.00 – 21.00 Uhr

Ort: foryouandyourcustomers, Köstlergasse 6-8, Tür 14, 1060 Wien

Beachten Sie bitte die Nachweispflicht der 3-G-Regel! Anmeldung und weitere Informationen HIER.

Kontraste


40 Jahre Kulturinstitut: 1991 "IN FRONT OF" (Freiluftausstellung auf dem Uni-Campus)